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RICHARD EGLI
Geboren 1972 in Genf. Schul- und Jugendzeit im Kanton Aargau.
Seit 1997 in Thalwil (ZH) wohnhaft. Atelier RichArt.

"Es gehört zum Wesen der Kunst, dass sie Realität zu gesteigertem Ausdruck
bringt und einen geheimen Sinn der Natur enthüllt, den zu finden oder zu
erdichten dem Menschen ein uraltes Bedürfnis ist."         Hermann Hesse

Wer mit Richard Egli über das Wesen oder über den tieferen Sinn seines
heutigen Schaffens ein Gespräch führt, dem erschliesst sich, was Hesse über
die Kunst geschrieben hat. Einen geheimen Sinn der Natur enthüllen, zu
versuchen, der Evolution auf die Spur zu kommen - das ist, was Ritschi zu
seinen Werken antreibt. Deren tiefgründigen Aussagen nachzugehen, ist auch
faszinierend für jene, die sich mit seinen dreidimensional gestalteten
Bildern und den aparten, neuen Objekten auseinandersetzen. Nicht einseitig,
sondern alles ins Auge fassend: die Formensprache, die Farbgestaltung, das
Material. Nur so kann sich der alle diese Elemente verbindende Ausdruck
zeigen. "Die einen schauen, die anderen sehen" fasst er selber die von ihm
beabsichtigte Wirkung zusammen.
Sein Interesse an den Gegebenheiten der Natur auf der Erde und den Rätseln
im Kosmos zeigte sich schon früh. Die Entwicklung der Lebewesen zu höheren
Formen, also die Abstammungslehre (Evolution) mögen dem Schüler Richard bei
seinen Beobachtungen zwar noch nicht umfassend bewusst gewesen sein, aber
sie beeinflussten seine gestalterische Ader nachhaltig. Vorerst entstanden
Schnitzereien und, nach einer mechanischen Lehrzeit, die ersten Objekte aus
Altmetall. Aus wenigen Teilen etwas Aussagestarkes zu schaffen, die
Reduktion in Bezug zu etwas anderem zu bringen waren ihm ebenso ein
Anliegen, wie das Erkennen der Symbolik von Gegenständen und Augenblicken.
1991 brachte ihm eine erste Ausstellung entsprechende Beachtung, weitere
folgten und wurden zu einem der Meilensteine auf dem Weg zu dem, was heute
ist.
Eine längere Pause unterbrach dann diese erste Phase im Schaffen von Richard
Egli. Es begann ein intensiver Selbstfindungsprozess, der schliesslich 2003
zu neuen, reifen Lebenserkenntnissen und daraus wachsend auch zu frischen
künstlerischen Ideen führte. Aus ersten Versuchen mit Farbe und Leinwand
resultierte jedoch noch nicht das, was Richard Egli beim Betrachter auslösen
wollte: Emotionen wecken, Gefühle herausholen, zum Nachdenken anregen. Um
die erwünschte Wirkung zu erreichen, suchte er nach der Verwirklichung von
verschiedenen Blickwinkeln in ein und demselben Werk. Experimente mit
Strukturen sowie die Kombination mit Formen und Objekten (eine Art Collage)
und dazu das Spiel mit Licht, Schatten und Farbe sollten dem Ziel dienen. In
den zwei folgenden Jahren entwickelte er dafür ein spezielles Material,
seine "KlasseMasse", die diese neue Möglichkeit des Schaffens zuliess. Hand
und Kopf waren wieder gefordert, die Kreativität konnte ihre Begrenzung
sprengen. Die Reaktion nach den ersten Ausstellungen zeigen, dass Richard
Egli seinen individuellen künstlerischen Stil gefunden hat.
Lis Frey, Autorin



jetzt ist es wieder mehr Werkstatt als "Galerie" , siehe unten



                                                         Atelier in Thalwil


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